Unsere Geschichte

265 JAHRE ANDAUERNDE GESCHICHTE

Seit 1755 besteht die Uhrmacherkunst der Marke in einem fortwährenden Streben nach Exzellenz. Doch auch jenseits dieser eindrucksvollen Chronik gibt es viele Geschichten zu entdecken.

1755

DER ALLERERSTE MOMENT

Der 24-jährige Meisteruhrmacher Jean-Marc Vacheron stellte seinen ersten Lehrling ein und gründete, indem er klarstellte, dass er seine Fähigkeiten weitergeben wollte, ein Unternehmen. Dieser Vertrag kann somit als Geburtsurkunde von Vacheron Constantin betrachtet werden, was die Marke zur ältesten Uhrenmanufaktur macht, die seit ihrer Gründung ununterbrochen in Betrieb ist.

1755

DIE ERSTE TASCHENUHR VON JEAN-MARC VACHERON

Sie ist der ganze Stolz des Erbes von Vacheron Constantin: Diese silberne Taschenuhr mit der Signatur „J. M: Vacheron A GENEVE“ auf dem Uhrwerk ist der einzige bekannte Zeitmesser, der den Unternehmensgründer durch seinen Vornamen ausweist.
Er ist mit einem Foliot und fein gearbeiteten Zeigern aus Gold ausgestattet. Der Unruhkloben, der am deutlichsten sichtbare Teil des Uhrwerks, zeigt in seinen zarten Arabesken ebenfalls hochwertige Handwerkskunst. Dieser zweiteilige technische und ästhetische Standard sollte nach und nach die Identität der Maison prägen.

1785

DER NACHFOLGER: ABRAHAM VACHERON

1785 übernahm Jean-Marc Vacherons Sohn Abraham (1760-1843) die Werkstätten. Es gelang ihm, das Unternehmen trotz der Unruhen in Folge der Französischen Revolution und der Besetzung der Stadt Genf durch die Truppen des Direktoriums am Laufen zu halten.
Dem Beispiel seines Vaters folgend lehrte er seinen Sohn Jacques Barthélémi Vacheron den Uhrenhandel.

1810

DIE NEUE ÄRA VON JEAN-MARC VACHERONS ENKEL

Jean-Marc Vacherons Enkel Jacques Barthélémi Vacheron (1787-1864) übernahm die Leitung des Familienbetriebs.

Das Unternehmen produzierte mehr Zeitmesser mit Komplikationen wie beispielsweise Musikuhren mit zwei verschiedenen Klängen. Jacques Barthélémi Vacheron betreute auch die ersten Exporte seiner Produkte nach Frankreich und Italien.

1812

DIE FRÜHE BEHERRSCHUNG VON KOMPLIKATIONEN

Eine uhrmacherische Komplikation ist eine zusätzliche Funktion einer Uhr, die über die Angabe der Stunden und Minuten hinausgeht. Diese Uhr mit Viertelstundenrepetition, einem Emailzifferblatt, einer Guillochierung und einem gravierten Gehäuseboden aus der Kollektion von Vacheron Constantin repräsentiert die hohe technische Kompetenz der Maison in der frühen Uhrmacherkunst.

Uhren-Legenden
1819

DIE BEGEGNUNG MIT FRANÇOIS CONSTANTIN

Die Partnerschaft zwischen Jacques Barthélémi Vacheron (1787-1864), dem Enkel des Gründers, und dem erfahrenen Geschäftsmann François Constantin (1788-1854) verlieh dem Unternehmen einen neuen Namen — Vacheron et Constantin.

LEGENDÄRE GRÜNDER
1824

FRÜHE UHRMACHERISCHE HANDWERKSKUNST

Diese Taschenuhr aus Gelbgold ist kunstvoll mit einer gravierten und emaillierten Landkarte Italiens verziert, die in Champlevé-Technik ausgeführt wurde. Ihr vollständig guillochiertes Zifferblatt aus Silber ist mit 12 auf einem Stundenkreis angeordneten römischen Ziffern versehen. Die Guilloche der separaten kleinen Sekunde weist ein erstaunlich modernes Schachbrettmuster auf. Die hier erkennbare Liebe zum Detail und die handwerkliche Perfektion sind kennzeichnend für die traditionelle Genfer Uhrendekoration.

 

Unsere Handwerkskunst
1889

DIE ORIGINALE ARMBANDUHR FÜR DAMEN

Diese Damenuhr ist eine der ersten in Serie produzierten Armbanduhren.
Ihre Einführung sorgte für einigen Aufruhr, da die Taschenuhr bis zum frühen 20. Jahrhundert keine Konkurrenz hatte.
Die Uhr wird von einer fein gravierten und gearbeiteten Halterung an einem wunderschönen Armband am Handgelenk gehalten, das zwei geflügelte Göttinnen zeigt, während das Zifferblatt von Diamanten umrahmt ist. Da eine Aufzugskrone das ausgeglichene Design beeinträchtigt hätte, entwickelte das Unternehmen ein geniales System zur Zeiteinstellung über das Drehen der Lünette.

1906

DIE ERSTE BOUTIQUE ÖFFNET IHRE TÜREN

Während der ersten Jahre des 20. Jahrhunderts erhielt Vacheron Constantin Bestellungen von Persönlichkeiten wie Marie von Edinburgh, der Königin von Rumänien, den Gebrüdern Henry und William James oder auch Prinz Napoléon, dem Enkel von Jérôme Bonaparte.
Um seine Luxusuhren in einer angemessenen Umgebung auszustellen, eröffnete Vacheron Constantin am 1. August 1906 seine erste Boutique im Erdgeschoss des Gebäudes auf der Insel. Zuvor wurden die Kunden in den Salons der oberen Stockwerke begrüßt.

Unser Erbe
1907

DIE CHRONOMÈTRE ROYAL TASCHENUHR

1907 präsentierte die Maison ihren ersten Chronomètre Royal und ließ den Namen des Modells registrieren. Dieser Taschenchronometer, der sich von allen anderen zu jener Zeit produzierten Uhren unterschied, wurde schnell zu einem internationalen Hit.

Seine legendäre Robustheit, Zuverlässigkeit und Präzision wurden von Besitzern in Regionen mit rauem Klima, das zuvor als schädlich für die ordnungsgemäße Funktion einer Uhr galt, hoch geschätzt.

1921

DIE KREATIVE EROBERUNG DES AMERIKANISCHEN MARKTES

Die Kissenform gehört seit den späten 1910ern zum Design-Portfolio von Vacheron Constantin. Während in den Goldenen Zwanzigern noch Taschenuhren den Trend bestimmten, galt das Tragen eines solchen Armbanduhrtyps als Ausdruck größter Modernität. Diese unkonventionellen Modelle hatten großen Erfolg bei der amerikanischen Kundschaft  und bezogen ihre besondere Originalität aus der Kronenposition bei 1 Uhr. Für eine kurze Zeit von 10 Jahren wurden sie auch speziell für Links- und Rechtshänder angefertigt. Die ersten Uhrwerke für Armbanduhren nahmen sich den Aufbau von Taschenuhren mit Kette zum Vorbild.  Unter der Referenz Kaliber 11’’’ ART wurden diese Exemplare noch mit klassischen Taschenuhr-Veredelungen wie vergoldeten Brücken und Hauptplatinen versehen. Im Rahmen dieser Kaliberreihe wurden die dem für seine anspruchsvollen Kunden bekannten amerikanischen Markt vorbehaltenen Varianten besonders ausgestattet:  So wiesen Kaliber 11’’’62 und 11’’’78 einen zusätzlichen Rubin auf. Brücken und Hauptplatinen bestanden üblicherweise aus einer Neusilberlegierung, die sie auf natürliche Weise vor Korrosion schützte.

 

1932

DIE ERSTE WELTZEITUHR MIT 31 ZEITZONEN

Die Zusammenarbeit von Vacheron Constantin mit Louis Cottier führte 1932 zur Entwicklung der allerersten Armbanduhr mit Cottier-System, der Heure Universelle Referenz 3372. Das einzigartige mechanische Uhrwerk deckt mit Hilfe einer sich um das zentrale Zifferblatt drehenden Scheibe 24 Zeitzonen ab, während sich auf der äußeren Lünette die Anzeige von 31 wichtigen Städten der Welt befindet. Diese neue Komplikation passte hervorragend in eine Zeit des rasanten Fortschritts bei Kommunikations- und Verkehrsmitteln. Sie ist mit zahlreichen Weiterentwicklungen, die oft Veränderungen der geopolitischen Lage in verschiedenen Ländern berücksichtigten, immer in den aktuellen Kollektionen des Uhrenhauses präsent geblieben.

 

1955

DIE EXTRA-FLACHE ARMBANDUHR

Anlässlich seiner 200-Jahr-Feier bestätigte Vacheron Constantin sein Engagement für die Herstellung höchst eleganter Uhren.

Die Maison lancierte das flachste Uhrwerk mit Handaufzug der Welt, das mit 1,64 mm so dünn ist wie ein Zwanzigrappenstück. Das Kaliber 1003 mit der Genfer Punze ist zum Musterbeispiel für extra-flache Uhrwerke geworden.

1955

DER ARMBANDCHRONOGRAPH MIT TACHYMETERSKALA

Dieses amagnetische und wasserdichte Gehäuse aus Gelbgold ist mit wunderschönen, gehörnten Bandanstößen ausgestattet und schützt ein Chronographenwerk mit Säulenrad und Zähler für die verstrichene Zeit. Ein Schild aus Weicheisen schützt das Uhrwerk vor Magnetfeldern. Das Zifferblatt verfügt über einen 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr sowie eine kleine Sekunde bei 9 Uhr. Der fortschrittliche Stil dieser Uhr macht sie zu einem der schönsten Chronographen ihrer Zeit.

 

1977

DAS GROSSE ABENTEUER 222

Diese Uhr wurde 1977 zur Feier des 222-jährigen Jubiläums der Maison lanciert. Ihr Monoblock-Gehäuse mit angepasstem Armband ist mit einer Lünette in Form eines Bullauges versehen, die auch unter härtesten Bedingungen Strapazierfähigkeit gewährleistet. Dank seines einzigartigen Charakters ist dieses ikonische Modell im Laufe der letzten 40 Jahre zu einem der charakteristischsten Designs von Vacheron Constantin geworden und hat eine andere Reihe mit Wiedererkennungswert inspiriert: die Overseas Kollektion.

 

Uhren-Legenden
1996

DIE PHILOSOPHIE DES REISENS

1996 entstand die Overseas Kollektion, mit der sich Vacheron Constantin der technischen und sportlichen Seite der Uhrmacherkunst zuwandte.
Das strukturelle Design dieser Uhr mit den natürlich eleganten und klaren Linien greift das zeitgemäße Thema Reise auf. Der klare Stil spiegelt ihre mechanische Exzellenz wider.

2004

DER INTERNATIONALE HAUPTSITZ ERÖFFNET IN PLAN-LES-OUATES (SCHWEIZ)

Am 9. August 2004 nimmt Vacheron Constantin seine neue Manufaktur in Plan-les-Ouates in Betrieb.

Das zeitgenössische Gebäude, designt von dem berühmten Architekten Bernard Tschumi, weist die Form eines stilisierten, halbierten Malteserkreuzes auf und fasst Management, Verwaltung und Werkstätten unter einem Dach zusammen.

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2005

250 JAHRE AUSSERGEWÖHNLICHE HANDWERKSKUNST

Zur Feier des Vierteljahrtausends lancierte Vacheron Constantin eine Kollektion aus fünf herausragenden Kreationen, die sämtlichen in der Uhrmacherkunst involvierten Handwerken Tribut zollen.
Zu diesem Anlass präsentierte die Maison eine einzigartige, rätselhafte und höchst komplexe Uhr in einer Kugel aus handgraviertem Roségold und die Tour de l’Île, die komplizierteste Uhr, die jemals hergestellt wurde.
Die Tour de l’Île von Vacheron Constantin erhielt die „Aiguille d'Or“ des Genfer Grand Prix d’Horlogerie.

2015

DIE ULTIMATIVE REFERENCE 57260 - 260-JÄHRIGES JUBILÄUM

Am 17. September 2015 feierte die Maison ihr 260-jähriges Jubiläum und präsentierte mit dem Modell Reference 57260 die komplizierteste Uhr, die jemals gefertigt wurde. Sie wurde über einen Zeitraum von 8 Jahren entwickelt und kombiniert insgesamt 57 Komplikationen. Die von einem leidenschaftlichen Sammler in Auftrag gegebene Reference 57260 ist Teil des Les Cabinotiers Service und führt unsere Tradition von Exzellenz nach Maß und individuellen Wünschen fort.
Der Genfer Grand Prix de l'Horlogerie zeichnete die 57260 von Vacheron Constantin mit dem Preis der Jury aus.

2017

DIE CELESTIA ASTRONOMICAL GRAND COMPLICATION

Vacheron Constantin lancierte Les Cabinotiers Celestia Astronomical Grand Complication 3600, einen außergewöhnlich komplizierten Zeitmesser. Sein Kaliber 3600, ein mechanisches Uhrwerk mit Handaufzug, umfasst 23 Komplikationen einschließlich drei unterschiedlicher Zeitanzeigen, die von drei eigenen Rädergetrieben versorgt werden. Eine Gangreserve von drei Wochen wird durch sechs Federhäuser gewährleistet, die in Dreiergruppen zusammengefasst sind. Das Kaliber ist eine wahre Meisterleistung der Technik und Miniaturisierung, denn die 514 Teile ergeben eine Höhe von nur 8,7 mm.
Der Genfer Grand Prix d’Horlogerie hat Vacheron Constantins Les Cabinotiers Celestia Astronomical Grand Complication 3600 mit dem Mechanical Exception Watch Prize ausgezeichnet.

 

2018

DIE LANCIERUNG DER FIFTYSIX

Fiftysix ist ein Name und ein Datum, die sich auf ein legendäres Modell von Vacheron Constantin aus dem Jahr 1956 beziehen. Diese moderne, elegante und zwanglose Kollektion zeichnet sich durch ihren kosmopolitischen Stil aus und schöpft ihren besonderen Charakter aus dem Kontrast von klassischem Zifferblatt und kühnem Gehäuse. Das Malteserkreuz-Emblem von Vacheron Constantin verleiht den Bandanstößen ihre Form und ist auch an der skelettierten Schwungmasse aus Roségold zu erkennen.

2020

ÉGÉRIE

Eine neue Kollektion der Weiblichkeit. Die Begegnung zweier Welten, von Haute Horlogerie und Haute Couture, die sich über den gemeinsamen Nenner meisterlichen Handwerks, Präzision, Qualität und Schönheit verbinden. Die neue uhrmacherische Muse von Vacheron Constantin heißt Égérie und entwirft ein herrliches Bild femininer Uhrmacherkunst, in dem sich der klassische Look in eine schelmische Note „kleidet“ und das Naturell der modernen Frau widerspiegelt: inspirierend, unabhängig und charismatisch.

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