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Vacheron Constantin - 265 JAHRE ANDAUERNDE GESCHICHTE - Header

265 JAHRE ANDAUERNDE GESCHICHTE

Seit 1755 besteht die Uhrmacherkunst der Marke in einem fortwährenden Streben nach Exzellenz. Doch auch jenseits dieser eindrucksvollen Chronik gibt es viele Geschichten zu entdecken.

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1755

DER ALLERERSTE MOMENT

Der 24-jährige Meisteruhrmacher Jean-Marc Vacheron stellte seinen ersten Lehrling ein und gründete, indem er klarstellte, dass er seine Fähigkeiten weitergeben wollte, ein Unternehmen. Dieser Vertrag kann somit als Geburtsurkunde von Vacheron Constantin betrachtet werden, was die Marke zur ältesten Uhrenmanufaktur macht, die seit ihrer Gründung ununterbrochen in Betrieb ist.

DIE ERSTE TASCHENUHR VON JEAN-MARC VACHERON

Sie ist der ganze Stolz des Erbes von Vacheron Constantin: Diese silberne Taschenuhr mit der Signatur „J. M: Vacheron A GENEVE“ auf dem Uhrwerk ist der einzige bekannte Zeitmesser, der den Unternehmensgründer durch seinen Vornamen ausweist.
Er ist mit einem Foliot und fein gearbeiteten Zeigern aus Gold ausgestattet. Der Unruhkloben, der am deutlichsten sichtbare Teil des Uhrwerks, zeigt in seinen zarten Arabesken ebenfalls hochwertige Handwerkskunst. Dieser zweiteilige technische und ästhetische Standard sollte nach und nach die Identität der Maison prägen.

1785

DER NACHFOLGER: ABRAHAM VACHERON

1785 übernahm Jean-Marc Vacherons Sohn Abraham (1760-1843) die Werkstätten. Es gelang ihm, das Unternehmen trotz der Unruhen in Folge der Französischen Revolution und der Besetzung der Stadt Genf durch die Truppen des Direktoriums am Laufen zu halten.
Dem Beispiel seines Vaters folgend lehrte er seinen Sohn Jacques Barthélémi Vacheron den Uhrenhandel.

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1810

DIE NEUE ÄRA VON JEAN-MARC VACHERONS ENKEL

Jean-Marc Vacherons Enkel Jacques Barthélémi Vacheron (1787-1864) übernahm die Leitung des Familienbetriebs.

Das Unternehmen produzierte mehr Zeitmesser mit Komplikationen wie beispielsweise Musikuhren mit zwei verschiedenen Klängen. Jacques Barthélémi Vacheron betreute auch die ersten Exporte seiner Produkte nach Frankreich und Italien.

1812

DIE FRÜHE BEHERRSCHUNG VON KOMPLIKATIONEN

Eine uhrmacherische Komplikation ist eine zusätzliche Funktion einer Uhr, die über die Angabe der Stunden und Minuten hinausgeht. Diese Uhr mit Viertelstundenrepetition, einem Emailzifferblatt, einer Guillochierung und einem gravierten Gehäuseboden aus der Kollektion von Vacheron Constantin repräsentiert die hohe technische Kompetenz der Maison in der frühen Uhrmacherkunst.

1819

DIE BEGEGNUNG MIT FRANÇOIS CONSTANTIN

Die Partnerschaft zwischen Jacques Barthélémi Vacheron (1787-1864), dem Enkel des Gründers, und dem erfahrenen Geschäftsmann François Constantin (1788-1854) verlieh dem Unternehmen einen neuen Namen — Vacheron et Constantin.

DIE GEBURT EINES MOTTOS

Die beiden Genfer teilten das gleiche Interesse an edlen und komplexen Uhren. François Constantin hatte ein gutes Gespür fürs Geschäft und eröffnete dem Betrieb während der drei Jahrzehnte, die er für das Unternehmen arbeitete, eine Reihe neuer Märkte. Am 5. Juli 1819 schrieb François Constantin seinem neuen Partner Jacques Barthélémi Vacheron aus Turin. Sein Brief enthielt den Satz, der zum Motto des Unternehmens werden sollte:
„Es wenn möglich immer besser machen – und das ist immer möglich.“

1824

FRÜHE UHRMACHERISCHE HANDWERKSKUNST

Diese Taschenuhr aus Gelbgold ist kunstvoll mit einer gravierten und emaillierten Landkarte Italiens verziert, die in Champlevé-Technik ausgeführt wurde. Ihr vollständig guillochiertes Zifferblatt aus Silber ist mit 12 auf einem Stundenkreis angeordneten römischen Ziffern versehen. Die Guilloche der separaten kleinen Sekunde weist ein erstaunlich modernes Schachbrettmuster auf. Die hier erkennbare Liebe zum Detail und die handwerkliche Perfektion sind kennzeichnend für die traditionelle Genfer Uhrendekoration.

1839

DER PANTOGRAPH LEITET EINE TECHNISCHE RENAISSANCE EIN

1844 zeichnete die Arts Society die Herren Vacheron & Constantin und G.-A. Leschot für „die Entdeckung des größten Wertes für die Genfer Industrie“ mit der Goldmedaille des Rive Prize aus.

1869

DIE REVOLUTION DES TASCHENCHRONOMETERS

Die Geschichte der Uhrmacherkunst ist die eines Strebens nach höchster Präzision.
Neue Wendungen ergeben sich mit jedem Umbruch, der sich auf die Welt und die Gesellschaft auswirkt. Marinechronometer beispielsweise läuteten eine Ära wissenschaftlicher Uhrmacherkunst ein, angetrieben von dem technischen Fortschritt, der in alle damaligen Zeitmesser einfloss.
Einer von ihnen ist dieser Taschenchronometer mit einem Sprungdeckelgehäuse aus Gelbgold und einem weißen Emailzifferblatt. Er wird über die besonders präzise Chronometerhemmung reguliert, die für Marinechronometer verwendet wird.
Das Aufkommen von Chronometrie-Wettbewerben in vielen europäischen Ländern während des 19. Jahrhunderts ermutigte Uhrmacher dazu, ihre Leistungen für die prestigeträchtigen Auszeichnungen zu steigern.
Vacheron Constantin reichte seine Uhren bei den ersten Chronometrie-Wettbewerben am berühmten Genfer Observatorium ein und gewann Preise, die ein Jahrhundert voller rekordbrechender Errungenschaften einleiten sollten.

1880

DIE GEBURT DES MALTESERKREUZ-LOGOS

Vacheron Constantins Malteserkreuz-Symbol ist beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum in Bern registriert. Es wurde ausgewählt, um das Streben des Unternehmens nach Präzision zu verkörpern, und stammt von dem Design einer Uhrwerkskomponente, die auf der Federhausabdeckung angebracht wurde, um eine möglichst konstante Kraft von der Feder sicherzustellen und so einen verbesserten Gang zu erreichen.

1889

DIE ORIGINALE ARMBANDUHR FÜR DAMEN

Diese Damenuhr ist eine der ersten in Serie produzierten Armbanduhren.
Ihre Einführung sorgte für einigen Aufruhr, da die Taschenuhr bis zum frühen 20. Jahrhundert keine Konkurrenz hatte.
Die Uhr wird von einer fein gravierten und gearbeiteten Halterung an einem wunderschönen Armband am Handgelenk gehalten, das zwei geflügelte Göttinnen zeigt, während das Zifferblatt von Diamanten umrahmt ist. Da eine Aufzugskrone das ausgeglichene Design beeinträchtigt hätte, entwickelte das Unternehmen ein geniales System zur Zeiteinstellung über das Drehen der Lünette.

DIE TASCHENUHR AUS CLOISONNÉ-EMAIL

Bei der Weltausstellung in Mailand 1906 präsentierte Vacheron Constantin eine Uhrenkollektion von solcher Schönheit, dass die Jury das Unternehmen mit dem Grand Prix der Ausstellung auszeichnete.

Eines der Stücke der Mailänder Kollektion ist diese Taschenuhr aus Gelbgold. Ein meisterhaft gearbeitetes Muster aus Disteln in Cloisonné-Email ziert die Rückseite, während das zweifarbige, silberne Zifferblatt in der Mitte eine von Hand gefertigte Guillochierung zeigt.

Die Uhr ist typisch für die Schmuckuhren, die Vacheron zur damaligen Zeit herstellte. Ihre dekorativen Eigenschaften repräsentieren die Genfer Tradition als Inbild der Eleganz.

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1906

DIE ERSTE BOUTIQUE ÖFFNET IHRE TÜREN

Während der ersten Jahre des 20. Jahrhunderts erhielt Vacheron Constantin Bestellungen von Persönlichkeiten wie Marie von Edinburgh, der Königin von Rumänien, den Gebrüdern Henry und William James oder auch Prinz Napoléon, dem Enkel von Jérôme Bonaparte.
Um seine Luxusuhren in einer angemessenen Umgebung auszustellen, eröffnete Vacheron Constantin am 1. August 1906 seine erste Boutique im Erdgeschoss des Gebäudes auf der Insel. Zuvor wurden die Kunden in den Salons der oberen Stockwerke begrüßt.

1907

DIE CHRONOMÈTRE ROYAL TASCHENUHR

1907 präsentierte die Maison ihren ersten Chronomètre Royal und ließ den Namen des Modells registrieren. Dieser Taschenchronometer, der sich von allen anderen zu jener Zeit produzierten Uhren unterschied, wurde schnell zu einem internationalen Hit.

Seine legendäre Robustheit, Zuverlässigkeit und Präzision wurden von Besitzern in Regionen mit rauem Klima, das zuvor als schädlich für die ordnungsgemäße Funktion einer Uhr galt, hoch geschätzt.

1916

DIE ARMBANDUHR EINES MONARCHEN: DER MAHARADSCHA VON PATIALA

Während der Jahre 1914 und 1915 entwickelte die Manufaktur ein kleines längliches Uhrwerk, das Tuyau (Röhre) genannt wurde. Als Vorläufer des Baguette-Uhrwerks wurde eine gekrümmte Version dieses 26 mm langen und 6,5 mm hohen Kalibers für eine absolut erstaunliche Armbanduhr verwendet. Sie besteht aus Gold, Platin und Diamanten und ist mit dem durchbrochenen, ziselierten und gravierten Gehäuse Ausdruck genialer Handwerkskunst. Dieses vermutlich einzigartige Stück wurde von Sir Bhupinder Singh, dem Maharadscha von Patiala, in Auftrag gegeben.

1918

DER KOMPLEXE MECHANISMUS DER PACKARD UHR

Hinter der schlichten Erscheinung dieser Taschenuhr verbirgt sich eine außerordentlich komplexe Mechanik. Das für den berühmten amerikanischen Automobilfabrikanten und Uhrensammler James Ward Packard gefertigte Exemplar zeichnet sich durch eine einzigartige Ansammlung von Komplikationen aus: Chronograph mit 30 Minutenzähler, Grande und Petite Sonnerie sowie Viertel- und Halbviertelrepetition. Als weitere Merkmale sind eine Guillaume-Kompensationsunruh, ein Uhrenglas aus Bergkristall sowie ein ziseliertes Gehäuse aus 20-karätigem Gold zu nennen, auf dem in blauem Champlevé-Email das Monogramm des Besitzers aufgebracht ist.

1921

DIE KREATIVE EROBERUNG DES AMERIKANISCHEN MARKTES

Die Kissenform gehört seit den späten 1910ern zum Design-Portfolio von Vacheron Constantin. Während in den Goldenen Zwanzigern noch Taschenuhren den Trend bestimmten, galt das Tragen eines solchen Armbanduhrtyps als Ausdruck größter Modernität. Diese unkonventionellen Modelle hatten großen Erfolg bei der amerikanischen Kundschaft  und bezogen ihre besondere Originalität aus der Kronenposition bei 1 Uhr. Für eine kurze Zeit von 10 Jahren wurden sie auch speziell für Links- und Rechtshänder angefertigt. Die ersten Uhrwerke für Armbanduhren nahmen sich den Aufbau von Taschenuhren mit Kette zum Vorbild.  Unter der Referenz Kaliber 11’’’ ART wurden diese Exemplare noch mit klassischen Taschenuhr-Veredelungen wie vergoldeten Brücken und Hauptplatinen versehen. Im Rahmen dieser Kaliberreihe wurden die dem für seine anspruchsvollen Kunden bekannten amerikanischen Markt vorbehaltenen Varianten besonders ausgestattet:  So wiesen Kaliber 11’’’62 und 11’’’78 einen zusätzlichen Rubin auf. Brücken und Hauptplatinen bestanden üblicherweise aus einer Neusilberlegierung, die sie auf natürliche Weise vor Korrosion schützte.

1929

TASCHENUHR MIT GROSSER KOMPLIKATION

1929 schenkten die Schweizer Einwohner Ägyptens König Fuad I. diesen Zeitmesser.

Er kombiniert einen Chronographen, einen Ewigen Kalender, eine Minutenrepetition und ein großes und kleines Schlagwerk in einem Meisterwerk der Uhrmacherkunst.

Das königliche Wappen in Email ziert den Gehäuseboden. Die Taschenuhr aus Gelbgold besitzt ein silbernes Zifferblatt mit 10 arabischen Ziffern in Schwarz, einer Öffnung für Wochentag und Datum bei 12 Uhr, einem Hilfszifferblatt für die Monate und Jahre bei 9 Uhr, einem 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr und Anzeigen für Mondalter, Mondphasen und die kleine Sekunde bei 6 Uhr.

1932

DIE ERSTE WELTZEITUHR MIT 31 ZEITZONEN

Die Zusammenarbeit von Vacheron Constantin mit Louis Cottier führte 1932 zur Entwicklung der allerersten Armbanduhr mit Cottier-System, der Heure Universelle Referenz 3372. Das einzigartige mechanische Uhrwerk deckt mit Hilfe einer sich um das zentrale Zifferblatt drehenden Scheibe 24 Zeitzonen ab, während sich auf der äußeren Lünette die Anzeige von 31 wichtigen Städten der Welt befindet. Diese neue Komplikation passte hervorragend in eine Zeit des rasanten Fortschritts bei Kommunikations- und Verkehrsmitteln. Sie ist mit zahlreichen Weiterentwicklungen, die oft Veränderungen der geopolitischen Lage in verschiedenen Ländern berücksichtigten, immer in den aktuellen Kollektionen des Uhrenhauses präsent geblieben.

1946

DAS KÖNIGLICHE MEISTERWERK FÜR KÖNIG FARUQ

Eine der kompliziertesten Uhren, die Constatin Vacheron je konzipiert hat, ging auf einen Auftrag von König Faruq von Ägypten zurück, der seine Leidenschaft für die hohe Uhrmacherkunst von seinem Vater, dem berühmten ägyptischen König Fuad I., geerbt hatte. Die Anfertigung dieses Meisterwerks mit 14 Komplikationen nahm 5 Jahre in Anspruch. Sie besteht aus 18-karätigem Gelbgold und zeichnet sich durch zwei Rädergetriebe aus. Sie verfügt über eine Glockenspiel-Minutenrepetition mit Grande und Petite Sonnerie, die mit Hilfe von drei Tonfedern und drei Hämmern erklingen, einen Schleppzeiger-Chronographen mit 30-Minuten-Zähler, einen Ewigen Kalender, die Anzeige von Mondphase und Mondalter, einen Wecker und zwei Gangreserveanzeigen.

1954

DIE IKONE, DER OSCAR, DIE UHR

Der berühmte amerikanische Schauspieler Marlon Brando erhielt diese Uhr (Ref. 4877) mit handguillochiertem Zifferblatt als Geschenk von Zsa Zsa Gabor am 24. Juni 1954 zur Feier seiner Oscarprämierung als Bester Schauspieler. Heute befindet sich dieser einzigartige Zeitmesser mit der eingravierten Widmung von Zsa Zsa Gabor auf dem Gehäuseboden in der Heritage Privatsammlung der Maison Vacheron Constantin.

1955

DIE EXTRA-FLACHE ARMBANDUHR

Anlässlich seiner 200-Jahr-Feier bestätigte Vacheron Constantin sein Engagement für die Herstellung höchst eleganter Uhren.

Die Maison lancierte das flachste Uhrwerk mit Handaufzug der Welt, das mit 1,64 mm so dünn ist wie ein Zwanzigrappenstück. Das Kaliber 1003 mit der Genfer Punze ist zum Musterbeispiel für extra-flache Uhrwerke geworden.

DER ARMBANDCHRONOGRAPH MIT TACHYMETERSKALA

Dieses amagnetische und wasserdichte Gehäuse aus Gelbgold ist mit wunderschönen, gehörnten Bandanstößen ausgestattet und schützt ein Chronographenwerk mit Säulenrad und Zähler für die verstrichene Zeit. Ein Schild aus Weicheisen schützt das Uhrwerk vor Magnetfeldern. Das Zifferblatt verfügt über einen 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr sowie eine kleine Sekunde bei 9 Uhr. Der fortschrittliche Stil dieser Uhr macht sie zu einem der schönsten Chronographen ihrer Zeit.

1956

DIE REFERENZ 6073

Ein klassisches Zifferblatt, ein wagemutiges Gehäuse und avantgardistische technische Komponenten. Das Modell 6073 ist Zeugnis der Kreativität und der uhrmacherischen Raffinesse der Maison in den 1950er-Jahren.
Noch heute ist es in vielerlei Hinsicht ein herausragendes Stück. Rund, flach, elegant – ein Zeitmesser mit einem einzigartigen Gehäuse, an dem jeder Bandanstoß einen Teil des Malteserkreuzes repräsentiert.

1957

VACHERON CONSTANTINS KLASSISCHER STIL

Diese extra-flache, konventionelle runde Uhr, die in den 1950ern entwickelt wurde, zu einer Zeit, als die Eleganz wieder in den Vordergrund trat, verkörperte den klassischen Stil von Vacheron Constantin, während sie zugleich außergewöhnliche Zuverlässigkeit bot. Die Abwesenheit von überflüssiger Dekoration und das kontrollierte Design sind alles, was nötig ist, solange jedes Detail dazu dient, die klaren Linien und die Schönheit eines zeitlosen Designs zu betonen.
2004 erschien das Patrimony Modell mit einer Neuinterpretation des klassischen Looks als Hommage an diesen ikonischen Stil.

1972

DAS DIPLÔME DU PRESTIGE DE LA FRANCE

Im Juni 1972 zeichnete die französische Regierung Vacheron Constantin mit dem seltenen und begehrten Diplôme du Prestige de la France aus.
Vacheron brachte eine neue Design-Armbanduhr heraus, die mit einem asymmetrisch gerundeten Gehäuse und einem ovalen Uhrwerk ausgestattet war.
So wurde Vacheron Constantin zum ersten Uhrenunternehmen, dem eine solche Ehre zuteil wurde.

1977

DAS GROSSE ABENTEUER 222

Diese Uhr wurde 1977 zur Feier des 222-jährigen Jubiläums der Maison lanciert. Ihr Monoblock-Gehäuse mit angepasstem Armband ist mit einer Lünette in Form eines Bullauges versehen, die auch unter härtesten Bedingungen Strapazierfähigkeit gewährleistet. Dank seines einzigartigen Charakters ist dieses ikonische Modell im Laufe der letzten 40 Jahre zu einem der charakteristischsten Designs von Vacheron Constantin geworden und hat eine andere Reihe mit Wiedererkennungswert inspiriert: die Overseas Kollektion.

1979

EIN FASZINIERENDES MEISTERWERK

Das Modell Kallista (griechisch für „die Schönste“), das aus einem 1 kg schweren Goldbarren gefertigt und mit 118 Diamanten von insgesamt 130 Karat verziert ist, gehört zu den glanzvollsten Uhrenkreationen. Fünf Jahre waren nötig, um die über einhundert Diamanten zu schleifen und zu setzen, und über 6.000 Arbeitsstunden, um das Meisterwerk zu vollenden.

1992

DIE FLACHSTE MINUTENREPETITION DER WELT: DAS KALIBER 1755

In Anlehnung an ihre Tradition der Herstellung extra-flacher Uhrwerke schuf die Maison eine Uhr mit Minutenrepetition im Stil der Kaliber, die sie in den 1940er-Jahren produzierte.
Das 1992 lancierte Kaliber 1755 war die weltweit flachste Minutenrepetition, mit einer Gesamthöhe von nur 3,28 mm.

1996

EINE HOMMAGE AN MERCATOR

Die Kunst der Emaillierung wurde von Beginn an von der Firma praktiziert und mit verschiedenen Modellen assoziiert. Das bekannteste von ihnen ist die Mercator (1512-1594) gewidmete Referenz.
Der flämische Geograph und Mathematiker hieß eigentlich Geert de Kremer und entwarf die erste Weltkarte mit einer flachen Projektion für Seefahrer.
Das Reisen als eines der wichtigsten und wiederkehrenden Themen bei Vacheron Constantin steht im Mittelpunkt einer Kollektion, die anlässlich des 400. Todestages des Kartographen mit seinem Namen versehen wurde.
Das Zifferblatt zeigt eine Reproduktion aus Email der hemisphärischen, von Mercator eigenhändig gezeichneten Karten. Und die retrograden Zeiger in Form eines Zirkels wurden speziell für diesen Anlass kreiert.

DIE PHILOSOPHIE DES REISENS

1996 entstand die Overseas Kollektion, mit der sich Vacheron Constantin der technischen und sportlichen Seite der Uhrmacherkunst zuwandte.
Das strukturelle Design dieser Uhr mit den natürlich eleganten und klaren Linien greift das zeitgemäße Thema Reise auf. Der klare Stil spiegelt ihre mechanische Exzellenz wider.

20

2001

DIE EINZIGARTIGKEIT DER LADY KALLA

Mit dem Haute Joaillerie-Zeitmesser Lady Kalla gewann Vacheron Constantin die „Aiguille d'Or“, den ersten Genfer Grand Prix d’Horlogerie.

2004

DIE WIEDERGEBURT DER PATRIMONY

Kreisrunde Perfektion, eine Beschränkung auf das Wesentliche: Die Patrimony Kollektion ist der Inbegriff von stilistischer Reinheit. Die 2004 mit einem entschieden minimalistischen Ansatz neu lancierte Kollektion zeigte ein ästhetisches Gleichgewicht zwischen Geraden und Kurven und bringt ihre Persönlichkeit durch schlanke Gehäuse mit der eleganten Ausstrahlung der Vacheron Constantin Modelle aus den 1950ern zum Ausdruck.

DER INTERNATIONALE HAUPTSITZ ERÖFFNET IN PLAN-LES-OUATES (SCHWEIZ)

Am 9. August 2004 nimmt Vacheron Constantin seine neue Manufaktur in Plan-les-Ouates in Betrieb.

Das zeitgenössische Gebäude, designt von dem berühmten Architekten Bernard Tschumi, weist die Form eines stilisierten, halbierten Malteserkreuzes auf und fasst Management, Verwaltung und Werkstätten unter einem Dach zusammen.

2005

250 JAHRE AUSSERGEWÖHNLICHE HANDWERKSKUNST

Zur Feier des Vierteljahrtausends lancierte Vacheron Constantin eine Kollektion aus fünf herausragenden Kreationen, die sämtlichen in der Uhrmacherkunst involvierten Handwerken Tribut zollen.
Zu diesem Anlass präsentierte die Maison eine einzigartige, rätselhafte und höchst komplexe Uhr in einer Kugel aus handgraviertem Roségold und die Tour de l’Île, die komplizierteste Uhr, die jemals hergestellt wurde.
Die Tour de l’Île von Vacheron Constantin erhielt die „Aiguille d'Or“ des Genfer Grand Prix d’Horlogerie.

2007

DIE MYSTERIÖSE KOLLEKTION LES MASQUES

2007 stellte Vacheron Constantin die Métiers d'Art Kollektion Les Masques vor. Eine lange Reise führte die Uhrmacher durch Raum und Zeit, auf der Suche nach den ursprünglichen Wurzeln der Menschheit und einer Betrachtung einer der schönsten Ausdrucksformen der menschlichen Seele. Als Ergebnis wurden zwölf Masken aus der Barbier-Mueller Kollektion ausgewählt, um aus Gold nachgebildet zu werden. Sie befinden sich in der Mitte des Zifferblatts. Diese Kollektion spiegelt naturgemäß die Geschichte und die Weltoffenheit von Vacheron Constantin wider.

2011

DER URSPRUNG DER SCHWEIZER UHRMACHERKULTUR

Zur Feier der 65-jährigen diplomatischen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Volksrepublik China wurde die Manufaktur Vacheron Constantin eingeladen, an der Ausstellung „Geneva at the Heart of Time - The Origin of Swiss Watchmaking Culture“ teilzunehmen, bei der die 350 wichtigsten und exklusivsten Zeitmesser der Vacheron Constantin Privatsammlung präsentiert wurden.

2015

DIE ULTIMATIVE REFERENCE 57260 - 260-JÄHRIGES JUBILÄUM

Am 17. September 2015 feierte die Maison ihr 260-jähriges Jubiläum und präsentierte mit dem Modell Reference 57260 die komplizierteste Uhr, die jemals gefertigt wurde. Sie wurde über einen Zeitraum von 8 Jahren entwickelt und kombiniert insgesamt 57 Komplikationen. Die von einem leidenschaftlichen Sammler in Auftrag gegebene Reference 57260 ist Teil des Les Cabinotiers Service und führt unsere Tradition von Exzellenz nach Maß und individuellen Wünschen fort.
Der Genfer Grand Prix de l'Horlogerie zeichnete die 57260 von Vacheron Constantin mit dem Preis der Jury aus.

2017

DIE CELESTIA ASTRONOMICAL GRAND COMPLICATION

Vacheron Constantin lancierte Les Cabinotiers Celestia Astronomical Grand Complication 3600, einen außergewöhnlich komplizierten Zeitmesser. Sein Kaliber 3600, ein mechanisches Uhrwerk mit Handaufzug, umfasst 23 Komplikationen einschließlich drei unterschiedlicher Zeitanzeigen, die von drei eigenen Rädergetrieben versorgt werden. Eine Gangreserve von drei Wochen wird durch sechs Federhäuser gewährleistet, die in Dreiergruppen zusammengefasst sind. Das Kaliber ist eine wahre Meisterleistung der Technik und Miniaturisierung, denn die 514 Teile ergeben eine Höhe von nur 8,7 mm.
Der Genfer Grand Prix d’Horlogerie hat Vacheron Constantins Les Cabinotiers Celestia Astronomical Grand Complication 3600 mit dem Mechanical Exception Watch Prize ausgezeichnet.

2018

DIE LANCIERUNG DER FIFTYSIX

Fiftysix ist ein Name und ein Datum, die sich auf ein legendäres Modell von Vacheron Constantin aus dem Jahr 1956 beziehen. Diese moderne, elegante und zwanglose Kollektion zeichnet sich durch ihren kosmopolitischen Stil aus und schöpft ihren besonderen Charakter aus dem Kontrast von klassischem Zifferblatt und kühnem Gehäuse. Das Malteserkreuz-Emblem von Vacheron Constantin verleiht den Bandanstößen ihre Form und ist auch an der skelettierten Schwungmasse aus Roségold zu erkennen.

'DER GEIST VON „ONE OF NOT MANY“

Die Signatur der neuen Kommunikationskampagne von Vacheron Constantin beschreibt das außergewöhnliche Universum, das die Marke seit über 260 Jahren verkörpert. Eine Maison für Kenner in dem prestigeträchtigen Reich der Haute Horlogerie, die sich den menschlichen Werten eng verbunden fühlt und von einer Expertise bereichert wird, die seit Generationen von einem Meisteruhrmacher und Kunsthandwerker zum nächsten weitergereicht wird.
„In einem bereits höchst exklusiven Segment strebt unsere Maison danach, sich einen einzigartigen und edlen Charakter zu bewahren. In dieser Hinsicht sind wir definitiv ‚One of not Many‘.“, Louis Ferla.

2020

ÉGÉRIE

Eine neue Kollektion der Weiblichkeit. Die Begegnung zweier Welten, von Haute Horlogerie und Haute Couture, die sich über den gemeinsamen Nenner meisterlichen Handwerks, Präzision, Qualität und Schönheit verbinden. Die neue uhrmacherische Muse von Vacheron Constantin heißt Égérie und entwirft ein herrliches Bild femininer Uhrmacherkunst, in dem sich der klassische Look in eine schelmische Note „kleidet“ und das Naturell der modernen Frau widerspiegelt: inspirierend, unabhängig und charismatisch.

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