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Métiers d’Art, vom Schaffensprozess zu herausragendem Kunsthandwerk

Vom Schaffensprozess zu herausragendem Kunsthandwerk

Diese Graveure, Emailleure, Guillocheure, Steinfasser und Uhrmacher verfügen über die einzigartige Gabe, Emotionen zu erwecken. Ihre Talente kann keine Maschine jemals ersetzen. Sie sind Künstler der Zeit, jener Zeit, die jedem ihrer Arbeitsschritte innewohnt, während das Werk unter ihren Händen Gestalt annimmt. Ihr Savoir-faire wird von Generation zu Generation, von Vater an Sohn, von Meister an Lehrling weitergegeben und wird seit 1755 als zentrales Element des Hauses sorgfältig gepflegt. In ihren Werken, vom Uhrwerk bis hin zum Zifferblatt, erzählen unsere überragenden Kunsthandwerker außergewöhnliche Geschichten und kreieren dabei eine meisterhaft, künstlerische Vision der Zeit.

Der Meistergraveur: ein Kunsthandwerker der Form

Die Uhrmacherkunst eröffnet der Gravur ein außergewöhnlich breites Ausdrucksfeld. Auf dem Gehäuse, dem Zifferblatt und sogar auf den winzigen Bauteilen des Uhrwerks macht diese jahrhundertealte Kunst jedes Exemplar zu einem absoluten Unikat. Auf dem Werktisch des Graveurs bewegen sich Polierstähle, Hohlmeißel, Schabeisen, Döpper und Punzen, um das Material, geführt von der Hand eines Meisters, zu beschriften, zu schneiden, zu modellieren, zu polieren und zu prägen. Er formt die Konturen und das Relief des Motivs mit auf den Zehntelmillimeter präzisen Handbewegungen. Die Gravur sorgt dafür, dass ein Werk sich buchstäblich in die Zeit einprägt und in Erinnerung bleibt.

Ein Höchstmaß an Geschicklichkeit

Reliefgravur, ob Hoch- oder Flachrelief, Intaglio-, Champlevé-Gravur oder Ziselierung ... dem Graveur und Ziseleur steht eine reiche Palette an Techniken und Verfahren zur Verfügung, um das Metall zu bearbeiten. Mit rarer Geschicklichkeit und unendlicher Geduld gestaltet er die Szene oder das Motiv.

Der Guillochiermeister: ein Kunsthandwerker des Reliefs

„Clous de Paris“, Korn, Sonnenstrahlen, „Grosgrain“, „Vieux Panier“ … das sind Begriffe, die mit der Fantasie spielen. Die Guilloche ist eine Kunst der Hand und der Maschine. Sie erzeugt subtile Lichteffekte, um den Oberflächen Tiefe zu verleihen. Solche fein eingeschliffenen Muster von extremer Regelmäßigkeit und Zartheit sind das Werk hochtalentierter Meisterhandwerker. Mit fachkundiger Hand erzeugt der Guillochiermeister wunderschöne symmetrische oder figurative Motive, die für die Maison kennzeichnend sind und von einem Savoir-faire zeugen, das weit über das klassische Guillochieren hinausgeht.

Ein besonderes Vorstellungsvermögen

Indem er intuitiv seine Fantasie in Bewegung übersetzt und auf das Werkzeug überträgt, beginnt der Guillochiermeister sein kreatives Spiel mit den Rosetten, gebrochenen Linien, Wellen oder Rippen, wobei er einen Strich nach dem anderen mit höchster Geschicklichkeit und künstlerischer Sensibilität ausführt.

Der Meisteremailleur: ein Kunsthandwerker der Farbe

Dieses Kunsthandwerk, dieses „Métier d'Art“, ist so selten, dass nur wenige Meisterhandwerker auf der Welt die benötigten Fertigkeiten beherrschen. Um auf dem Zifferblatt Zeichnungen oder Miniaturen zu erschaffen oder sie originalgetreu zu reproduzieren, reicht Talent allein nicht aus. Es sind lange Lehrjahre nötig, um sich mit allen Emaillier-Techniken vertraut zu machen, ob nun „Grand Feu“, Zellenschmelz (Cloisonné) oder Grubenschmelz (Champlevé). Dann kommt die entscheidende Phase des Brennens, bei dem sich das Email mit dem Trägermaterial verbindet. Das Motiv erscheint in seiner vollen Pracht, der die Zeit nichts mehr anhaben kann. Nicht zuletzt aus diesem Grund führt Vacheron Constantin diese ganz im Sinne der großen Genfer Uhrmachertradition eingebettete, hoch verfeinerte Kunst fort.

Die Alchemie der Perfektion

Unabhängig vom verwendeten Verfahren trägt der Meisteremailleur beim „Grand Feu“ einige Emailkörner in der Farbe seiner Wahl mit einem feinen Pinsel auf. Je nach Komplexität des Motivs oder der Anzahl der Farben können mehr als 20 Brennzyklen erforderlich sein. Dabei spielt die Erfahrung des Emailleurs die entscheidende Rolle. Er weiß, dass jede Farbe einer anderen Handhabung bedarf, und diesem Geheimnis ist er ein Leben lang auf der Spur.

Der Goldschmiede-
meister:
ein Kunsthandwerker des Lichts

Uhrmacher- und Goldschmiedekunst sind eng miteinander verbunden. Wenn diese beiden Welten miteinander im Einklang stehen, werden einzigartige und hochbegehrte Meisterwerke geschaffen. Der Goldschmied verarbeitet Edelmetalle und verziert sie mit Edelsteinen, um auf diese Weise außergewöhnliche Kreationen hervorzubringen. Geduld und Konzentration sind die Grundvoraussetzung, um Steine so zu fassen, dass sie in vollem Glanz erstrahlen. Im Spannungsfeld zwischen Technik und Emotion haucht der Edelsteinfasser dem Stück eine Seele und einen besonderen Charakter ein.

Strengste Präzision

Da er mit extrem feinen Goldstärken arbeitet, muss der Goldschmiedemeister einerseits die Funktionalität der Uhr, andererseits die Besonderheiten der Steine und des Metalls berücksichtigen. Er setzt seine traditionellen Werkzeuge sowohl kraftvoll als auch bedächtig ein, um die Diamanten nicht zu beschädigen oder gar zu zerbrechen.

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Der Uhrmachermeister: ein Kunsthandwerker des Rhythmus

Belle main („gute Hand“) lautet manchmal der Spitzname für die Uhrmachermeister. Durch ihn offenbaren die Stunden ihre besondere Eigenart und folgen einem regelmäßigen Rhythmus. Der Uhrmacher gibt der Zeit das Vermögen, durch ein Tourbillon den Gesetzen der Schwerkraft zu widerstehen, die Freiheit mit einem ewigen Kalender durch die Jahrhunderte zu reisen und die Präzision, mit einem Chronographen die flüchtigsten Augenblicke festzuhalten. Die Schönheit der Uhr treibt ihn an, stets nach neuen technischen Lösungen zu suchen, die auch höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen: die perfekte Illustration von Technik in ihrer schönsten Vollendung.

Die Mechanik der Zeit

Der Uhrmachermeister vollzieht immer wieder die aus fernen Zeiten überlieferten tausendundeinen Handgriffe. Er beherrscht alle Schritte und sorgt für die Feineinstellung jedes einzelnen Bauteils. Er ist in der Lage, einfachste und hoch komplizierte Mechanismen zu erschaffen, wobei er unnachgiebig, sich immer wieder in Frage stellend, nach Vollkommenheit strebt, um die Grenzen des Möglichen zu überschreiten.

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