Seit 1948 zeichnet Vacheron Constantin einen Wissenschaftsstudenten der Universität Genf aus. Dieses Jahr ging der Vacheron Constantin Preis an Céline Lichtensteiger für ihre Doktorarbeit zum Thema
' Ferroelektrizität im Nanomaßstab: Untersuchung von Größeneinflüssen bei Dünnfilmen aus Bleititanat '. Die Preisverleihung - in Form einer Damenuhr Overseas - fand am Freitag, den 23. Juni 2006, in der Manufaktur Vacheron Constantin im Schweizer Plan-les-Ouates statt.
Die Preisträgerin hat einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis von Größeneinflüssen im Bereich ferroelektrischer Materialien geleistet. Ihre Doktorarbeit konzentriert sich auf das Verständnis von Objekten und Phänomenen in immer kleinerem Maßstab.
Mit dem Ziel, junge Menschen bei ihren Studien in der wissenschaftlichen Forschung zu fördern, begann Vacheron Constantin vor nunmehr 58 Jahren, den Verfasser einer besonders bemerkenswerten Leistung auf dem Gebiet der Astronomie, Physik oder Mathematik auszuzeichnen.
Die Ursprünge dieses Preises sind eng mit der Geschichte des Hauses verwoben. Denn der Gründer, der außergewöhnliche Cabinotier Jean-Marc Vacheron, war gleichermaßen Uhrmacher-Erfinder und Humanist und nahm regen Anteil am wissenschaftlichen Fortschritt seiner Zeit. Zudem ist Vacheron Constantin stolz, einst Georges-Auguste Leschot beschäftigt zu haben, der die ersten Maschinen zur Herstellung austauschbarer Uhrwerkteile entwickelte. Damals wie heute stützt sich, die seit ihrer Gründung 1755 kontinuierlich tätige, älteste Uhrenmanufaktur der Welt zur Entwicklung ihrer Kreationen, auf die technischen Errungenschaften der Forschung.
Legende (von links nach rechts): Professor Martin Pohl (Dekan der Fakultät Physik), Herrr J.-C. Torres (CEO von Vacheron Constantin), Frau Céline Lichtensteiger (Preisträgerin), Professor Pierre Spierer (Dekan der Fakultät Naturwissenschaften), Professor Jean-Marc Triscone (Leiter der Abteilung Physik der Kondensierten Materie und Doktorvater von Frau Lichtensteiger)