AUSSTELLUNG „L’ÉLÉGANCE EN MOUVEMENT“ (ELEGANZ IN BEWEGUNG) DER MAISON VACHERON CONSTANTIN

Februar 2016

AUSSTELLUNG „L’ÉLÉGANCE EN MOUVEMENT“ (ELEGANZ IN BEWEGUNG) DER MAISON VACHERON CONSTANTIN

Die neue Sonderausstellung der Maison Vacheron Constantin wirft einen Blick auf die Philosophie und den Geist des Reisens. Anhand von 57 Uhren aus der hauseigenen Privatsammlung zeigt die Ausstellung die großen ästhetischen und technischen Entwicklungen und offenbart dabei gleichzeitig das unermüdliche Bestreben der Manufaktur, Zeitmessinstrumente zu entwickeln, die voll und ganz im Einklang mit den Wünschen anspruchsvoller Reisender stehen.

Die Ausstellung, die im ersten Stockwerk des historischen Gebäudes am Quai de l’Ile in Genf zu sehen ist, zeigt eine Reihe von Uhren, die aus den 1 300 Objekten des privaten Fundus des Hauses ausgewählt wurden. Ihre Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie allesamt eine perfekte Ablesbarkeit der Zeit bieten - und dies trotz der äußeren Zwänge, die unweigerlich mit dem Reisen und der „Eroberung der Welt“ einhergehen.
 
Die Ausstellung eröffnet symbolträchtig mit François Constantins großem Überseekoffer aus dem Jahr 1840 und einem Marinechronometer, der eines der emblematischsten Beispiele für Navigationsinstrumente ist. Ausklappbare Uhrzeit und doppelte Zeitzone: Im Laufe des 20. Jahrhunderts passten sich sowohl die Anzeigen als auch die Mechanismen an die Bedürfnisse der Reisenden an. Von ihrer fulminanten Entwicklung zeugt beispielsweise die Taschenuhr Corps of Engineers USA aus dem Jahr 1918 mit Leuchtziffern und -zeigern.

Der Schutz der Mechanik gegen Magnetfelder, Feuchtigkeit und Staub zählte schon immer zu den großen Herausforderungen der Uhrmacherkunst. Bereits im Jahr 1855 entwickelte das Haus ein erstes Modell, das gegen magnetische Störungen gefeit war. 1895 fand eine erste „hermetische“ Stahluhr Erwähnung. 1933 konzipierte Vacheron Constantin dann eine Armbanduhr, die sowohl Wasserdichtigkeit als auch Druckbeständigkeit gewährleistete. Sie war gewissermaßen die Vorläuferin der Uhren 222 und Overseas. Die imposante Fliegeruhr aus dem Jahr 1903, die am Oberschenkel des Piloten befestigt getragen wurde, oder auch das eigenwillige Modell Driver aus dem Jahr 1939, das der Fahrer zur besseren Ablesbarkeit an der Handkante trug. Die gemeinhin als „Sportuhren“ bezeichneten Modelle traten mit dem Ende des 19. Jahrhunderts aufkommenden Stahl-Boom verstärkt in Erscheinung. Mehrere charakteristische Modelle mit gekerbter Lünette und Metallarmbändern zeugen von dieser Entwicklung, z.B. in Form des Chronomètre Royal aus dem Jahr 1975 und der zum 222. Jubiläum der Maison 1977 vorgestellten 222.
 
Krönenden Abschluss der Ausstellung bildet die Overseas, die inzwischen eine feste uhrmacherische Größe ist. 2016 präsentiert die Manufaktur eine neue Version, konzipiert mit neuen Kalibern und einem Design, dessen Eleganz sich wohl am besten als casual beschreiben lässt. Schöner lassen sich die Philosophie und der Geist des Reisens im 21. Jahrhundert kaum in einer Uhr bannen.

Mehr Informationen über die Overseas Kollektion 2016

Ausstellung „L’élégance en mouvement“, bis zum 29. April 2016

Maison Vacheron Constantin, 7 Quai de l’Ile, 1204 Genf

Besuch der Ausstellung nur nach Vereinbarung, Tel: 022.930.20.05

Affiche expo l'élégance en mouvement

Ausstellung „L’élégance en mouvement“, bis zum 29. April 2016

Ausstellung „L’élégance en mouvement“, bis zum 29. April 2016

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1916: Marinechronometer

1916: Marinechronometer

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1918: Taschenuhr Corps of Engineers USA

1918: Taschenuhr Corps of Engineers USA

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1939: Driver Uhr

1939: Driver Uhr

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1996: Entstehung der Overseas Kollektion

1996: Entstehung der Overseas Kollektion