„Chronogram“, eine Reise in das Gedächtnis der Zeit

Januar 2016

„Chronogram“, eine Reise in das Gedächtnis der Zeit

Anlässlich der Uhrenmesse Salon International de la Haute Horlogerie 2016 (SIHH) präsentierte Vacheron Constantin die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Chronogramm“, das in Kooperation mit 2 Labors der EPFL – der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (Digital Humanities Lab und l'EPFL+ECAL Lab) durchgeführt wurde, um die außergewöhnlichen Archive des Hauses in ein Informationssystem zu überführen und so zu würdigen.

Seit 1755 wahrt ein 350 Meter hoher Dokumentenstapel das Gedächtnis und die Erinnerung von
Vacheron Constantin. 2014 initiierte die Manufaktur gemeinsam mit zwei Labors der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne eine Partnerschaft, um den Fortbestand und die Würdigung dieser Archive der Unternehmensgeschichte zu gewährleisten.

So hat das Digital Humanities Lab der EPFL (Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne) knapp zwei Jahre lang an der Entwicklung neuer Technologien der Digitalisierung, der automatischen Transkription und der Umwandlung dieses Big-Data-Vermächtnisses der Vergangenheit gearbeitet, um daraus ein neuartiges Erlebnis der Dokumenteneinsicht entstehen zu lassen und dabei gleichzeitig das Potential neuer Technologien zu erforschen. Anhand von drei Vorrichtungen, inspiriert von der Maskenkunst, der Form von Fechtmasken und Panoramaferngläser, kann man buchstäblich in die Geschichte des Hauses eintauchen.