RÄDERWERK

Die Finissage-Drehteile

- Müssen oben und unten abgeschrägt sein.
- Für Räder mit einer Dicke von höchstens 0,15 mm ist nur ein Winkel gestattet.
- Müssen polierte Kehlungen aufweisen.
- Für Räderplatten unter 0,15 mm ist nur eine Kehlung gestattet.
- Der Deponent hat für die Umsetzung der Plattenkehlungen (Ausrichtung und Form) die freie Wahl, solange sie poliert sind.
- Ihre Arme, Naben und Fußkreise müssen abgeschrägt sein.
- Die funktionellen Teile des Tigerons und der Zapfen, Stirnfläche inbegriffen, müssen rolliert sein.
- Die anderen Teile müssen so poliert sein, dass jegliche Herstellungsspuren beseitigt werden.
- Die Stirnseiten der Triebe müssen so endbearbeitet werden, dass jegliche Herstellungsspuren beseitigt werden und dies, ohne die Kanten abzurunden und/oder Grate aufzuwerfen. Das Polieren, Schleifen oder jegliche andere Endbearbeitung sind zugelassen, insofern sie nicht gegen die vorhergehenden Bestimmungen verstoßen.
- Die Flügel der Triebe müssen poliert sein, ohne dabei den funktionellen Teil des Kopfprofils der Zähne zu verändern.

Die anderen Drehteile, Räder und Getriebe als die des Finnisage-Räderwerks

- Müssen so endbearbeitet sein, dass jegliche Verarbeitungsspuren beseitigt werden.
- Wenn das verwendete Material es gestattet, müssen die Zahnungen poliert sein.
- Die Räderplatten mit Armen werden so endbearbeitet wie die des Finissage-Räderwerks.
- Sperrrad und Kronenrad müssen abgeschrägte und polierte Zahnungen aufweisen und so endbearbeitet sein, dass jegliche Herstellungsspuren beseitigt werden.